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Ubuntu Dapper Drake, eine Kur für den PC

Posted on Februar 10th, 2011

Nachfolgend einige Eindrücke und Erfahrungen mit Ubuntu 6.06 Dapper Drake, das ich die letzten drei Wochen während meinem Aufenthalt bei Ayurveda (unten ein Bild) installiert und regelmäßig benutzt hatte. Ich dachte mir, wenn ich eine Kur mache, könnte ich meinem PC auch eine geben. =)
Die Installation erfolgt durch Einlegen der Ubuntu-CD und Hochfahren derselben in den Live-Modus, sowie anschließendes Klicken auf den Button „Installieren“, woraufhin ein Image des Systems auf die Festplatte übertragen wird, wie es mittlerweile auch bei der Neuinstallation von Windows XP bei vorkonfigurierten Computern aus dem Laden üblich ist. Ein nicht gravierendes, aber auf Dauer lästiges Problem fiel schon im Live-Modus auf. Mausklicks auf Standardschaltflächen in Dialogfeldern wurden nur dann ausgeführt, wenn der Mauszeiger nicht automatisch bei Erscheinen des Dialogfeldes schon auf die entsprechende Schaltfläche zeigte. In diesem Fall muss man den Mauszeiger erst von der Schaltfläche wegbewegen, dann wieder zurück auf die Schaltfläche und nun ist ein Klicken möglich. Evtl. soll das so sein, um versehentliche Mehrfachklicks zu unterbinden, es fällt aber eher als störend auf. Während der Installationsassistent grds. recht logisch und einfach konzipiert ist, gibt es bei der Partitionierung noch diverse Probleme. Zum einen setzt der Installer voraus, dass der Installierende weiß, was eine Root-Partition und eine Swap-Partition ist. Desweiteren erlaubt der Installer zwar das Anlegen von Partitionen, doch gelang dies bei mir auf meinem Vaio Notebook mit Pentium M 740-Prozessor und Intel 915GM-Chipsatz nicht auf Anhieb. Ich hatte unter Windows XP mit Hilfe von Acronis Disk Director zwei Partitionen für Root und swap angelegt und mit ext3 formatiert. Diese wurden im letzten Schritt des Ubuntu-Installers aber nicht erkannt und ergo auch nicht als Installationsziel ausgewiesen, obwohl sie im vorletzten Schritt davor noch erkannt und angezeigt wurden. Das Löschen der Partitionen im Installer im vorletzten Installationsschritt gelang aber, und auch das Neuanlegen von frischen ext3-Partitionen. Auch diese wurden aber sodann im letzten 6. Schritt des Ubuntu-Installers nicht angezeigt und konnten daher nicht als Installationsziel ausgewählt werden. Erst nach einer neuerlichen Rückkehr zu Windows XP und dem Löschender ext3-Partitionen sowie dem Belassen des nun freien Festplattenspeichers, wie er war, war der Ubuntu-Installer in der Lage, den freien Speicherplatz zum erneuten Anlegen von ext3-Partitionen zu nutzen, und dieses Mal tauchten die angelegten Partitionen auch im 6. Schritt des Installers als Installationszielauf und konnten ausgewählt werden. Der eigentliche Installationsvorgang dauerte rund 15 bis 20 Minuten und damit fast exakt genauso lang wie das Neuaufspielen des vorinstallierten Windows XP Service Pack 2 in der Home Edition-Variante samt aller mitgelieferten Software auf meinem Notebook. Das anschließende erstmalige Neustarten ins frisch installierte System gelang ohne Problem.

medizinischer aufenthalt und kur für den PC

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